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Bodenwertermittlung

Allgemein

Die Entwicklungszustände von Grund und Boden sind in § 4 WertV definiert. Sie werden dort in vier Stufen eingeteilt:

  • Flächen der Land- und Forstwirtschaft
  • Bauerwartungsland
  • Rohbauland
  • Baureifes Land

Die Bodenwertentwicklung insgesamt und auch die Wertspannen zwischen den einzelnen Zustandstufen lassen sich weder absolut noch relativ generell bestimmen; diese schwanken örtlich, situations- und konjunkturbedingt sehr stark. Baureifes Land sind - nach Definition in § 4 (4) WertV - Flächen, die nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften baulich nutzbar sind.

Wertermittlungsgrundlagen und -verfahren

Nach der Wertermittlungsverordnung ist der Bodenwert in der Regel im Vergleichswertverfahren zu ermitteln. (vgl. § 13 Abs. 1 i.V. mit § 15 Abs. 2 und § 21 Abs. 2 WertV). Neben oder an Stelle von Vergleichspreisen können auch geeignete Bodenrichtwerte zur Bodenwertermittlung herangezogen werden (§ 13 Abs. 2 WertV).

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit von Grundstücken, die zur Bodenrichtwertzone zusammengefasst werden, für die im Wesentlichen gleiche Nutzungs- und Wertverhältnisse vorliegen. Er ist bezogen auf den Quadratmeter Grundstücksfläche. Abweichungen eines einzelnen Grundstücks von dem Richtwertgrundstück in den wertbeeinflussenden Umständen - wie Erschließungszustand, spezielle Lage, Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Grundstücksgestalt - bewirken in der Regel entsprechende Abweichungen seines Verkehrswertes von dem Bodenrichtwert.

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